Projekte

TURN

Schon klar: Klaviertrios gibt es derzeit wie Sand am Meer.

Wie so viele andere Trios hat TURN seine Hausaufgaben gemacht und die Klangwelten von Mehldau, Erskine und Svensson absorbiert, neben der Jazz-Tradition Einflüsse aus Rock, Pop und Elektronik aufgenommen und Bass und Schlagzeug von der Begleitrolle emanzipiert.

Im Gegensatz zu vielen Epigonen jedoch bleiben Jonathan Hofmeister, Florian Herzog und Jan F. Brill nicht bei diesem state of the art stehen. Instinktsicher loten sie die Register des Trioklangs nach neuen Farben aus, drehen und wenden vermeintlich vertraute Formen mit musikantischer Souveränität und finden immer wieder überraschende Wendungen zwischen schwebender Klang-Improvisation, raffiniertem Gewebe und treibendem Marathon-Groove.

Ein pulsierender Basslauf zerstäubt plötzlich zur kollektiven Klangwolke und bevor man weiss, wo oben und unten ist, rollt ein monströser Groove vorbei und pflügt das Feld für eine zauberhaft zarte Melodie. TURN verlässt sich nicht auf Konventionen, die scharfe Kontur und emotionale Treffsicherheit dieser Musik hat ihren Ursprung in aussergewöhnlicher Wachheit für Energie und Freiheit.

Jonathan Hofmeister - Piano
Florian Herzog - Kontrabass
Jan Brill – Schlagzeug

www.turnmusic.de

Volker Heuken Sextett

Mit seinem neuen Sextett stellt der Vibraphonist Volker Heuken seine Portugalsuite vor. Seine farbenreichen, lyrischen aber auch energievollen Kompositionen mit Ohrwurm-Potential portraitieren verschiedene Orte, Stimmungen und Emotionen Portugals. Dabei verschmelzen die Timbres von Klavier und Vibraphon, die Bläser wechseln zwischen Melodie- und Begleitrolle, während Bass und Schlagzeug mit treibenden Grooves und instinktiver Spontanität den warmen, facettenreichen Sound des Ensembles komplettieren.

Julian Bossert – Saxophon
Antonia Hausmann – Posaune
Volker Heuken – Vibraphon
Lukas Grossmann – Piano
Alex Bayer – Bass
Jan F. Brill – Schlagzeug

G.I.G.E.R.

Text folgt...

Chrsitoph Kunz – ts
Florian Müller – git
Jan F Brill – dr

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LAMA

LAMA fräst eine verspielt-akrobatische Schneise in den Kanon des Modern Jazz. Die vier Protagonisten der jungen deutschen Jazzszene pusten den Staub vom Regal der Säulenheiligen und katapultieren die Werke von Monk und Ornette in die pulsierende Jetztzeit.

Das Lama gilt als erbarmungsloser Jäger. Seine Fluggeschwindigkeit übertrifft bei Südwind sogar die des Wanderfalken und im Begattungsakt legt das männliche Lama enorme physische Ausdauer (bis zu 20 Stunden!) an den Tag. Sein frech-fröhlicher Umgang mit der jüngeren Jazzgeschichte macht es zum hipsten Schwielensohler der 2010er Jahre in Mitteleuropa.

Wie das Lama ist auch die Musik von Thelonious Monk und Ornette Coleman geradezu notorisch modern. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis geschah, was geschehen musste: Joachim Lenhardt (Saxophone), Volker Heuken (Vibraphon), Alex Bayer (Kontrabass) und Jan F. Brill (Schlagzeug) pusten den Staub vom Regal mit den Säulenheiligen und katapultieren die Werke der innovativen Meister in die pulsierende Jetztzeit. Mit schlangengleichen Saxophonlinien, spektralen Vibraphonschwebungen, markigen Basslinien und frickeligen Grooves erwecken sie Monk und Ornette zu heissem, hungrigem Leben. Wer da glaubt, die melodischen Volten und rhythmischen Haken dieser Musik zur Genüge zu kennen, der irrt – und darf sich freuen, zu irren! Lama fräst eine verspielt-akrobatische Schneise in den Kanon des Modern Jazz. Die „footsteps of our fathers“ sind vergessen (weil kein vernünftiger Mensch dauerhaft da langtrotten will, oder?) – viel mehr Spass macht es doch, in den Häusern der Väter zu toben, bis die Balken wackeln: Lama strapaziert die Formen und Harmonien der Originale gehörig und brilliert mit Energie und Ideenreichtum, punktgenauem Spielwitz und JETZT!

Aber siehe da: das Haus steht noch – es war wohl doch recht gut gebaut – und strotzt wieder vor Leben!

Die Protagonisten von LAMA sind allesamt tragende Größen der fränkischen Musikszene, Leader eigener Ensembles, Komponisten eigener Programme und vielbeschäftigte Sidemen. Zu ihren Konversationen über Monk und Ornette treffen sie sich auf hohem Niveau und bieten dem Zuhörer einen geistreichen, mitreissenden Schlagabtausch voll origineller Ideen und überraschender Volten.

Joachim Lenhardt – ts
Volker Heuken – vib
Alex Bayer – b
Jan F Brill – dr

DER FALL

Mit der Jazz-Tradition im Hinterkopf haben die vier in Nürnberg lebenden Musiker durch ihre Kompositionen einen eigenen Stil entwickelt. Ob moderne Grooves oder Coleman'sche Free-Walking Passagen, verwinkelte Unisono Lines oder sanfte Melodien, hier hat alles seinen gleichberechtigten Platz, präsentiert mit großem Spielwitz und Hingabe. Das Quartett wurde im Dezember 2014 gegründet und gewann im Januar 2015 den 1. Preis beim Bruno-Rother-Jazz-Wettbewerb.

Nino Wenger – as
Florian Müller – git
Peter Christof – b
Jan F Brill – dr

Peter Fulda Quarett

Der Magier, die Mondfrau, das Rad des Lebens, der gehängte Mann – einen Reigen pittoresker „Einweihungsstufen“ bilden die Trumpfkarten des Tarot Decks, ein System saftiger Symbole heischt da um die Ehrfurcht esoterisch empfidsamer „Bewußtseins-Eleven”.

Peter Fulda hat bereits vor 25 Jahren Musik dazu geschrieben, die neben ihrer atmosphärischen Dichte und ideenreichen Klangwelt noch den Vorteil hat, als Divinationswerkzeug völlig unbrauchbar zu sein. Die Revision dieser „Tarot Suite“ förderte mehrere Stücke zutage, die bislang weder aufgeführt noch produziert wurden. 2016 unterzieht Peter Fulda diese Jugend-Stücke voll ungestümer Ideen einer Neu-Fassung mit gereiftem kompositorischen Hintergrund. Zusammen mit den glorreichen Mavericks Markus Harm, Peter Christof und Jan Brill ruft Fulda nun also die unerhörten Sätze der Tarot Suite aus den Tiefen der Vergangenheit in den Klangtempel der Galerie des Kunstverein Kohlenhof am Germanischen Nationalmuseum. Möge das Raunen beginnen!

Markus Harm – Altsaxophon
Peter Fulda – Klavier, Komposition
Peter Christof – Bass
Jan Brill – Schlagzeug

DISCO č o č e k

Text folgt...

Julian Bossert – as
Joachim Lenhardt – ts
Florian Müller – git
Alex Bayer – b
Jan F Brill - dr

Multitude

Energiegeladene Grooves, kontrastreiche Klangfarben und atmosphärische Harmonik mit Sinn für Gewesenes und Kommendes, das zeichnet die Musik des Sextetts Multitude aus. Voller Spiel- und Improvisationsfreude präsentiert die Kölner Band ein Stilhybrid aus klassischer Moderne, Fusion und Jazzästhetik des 21. Jahrhunderts. Fein-Bis-Grob-Gefühl und solides Handwerk bilden die Basis des jungen Ensembles. Der Kollektivgedanke ist stilbildend. Jeder bringt SICH ein. Daher der Name Multitude. Posaune, Saxofon, E-Gitarre, Klavier, Kontra-Bass und Schlagzeug tragen zu einem reichhaltigen Gesamtklang bei. Im Winter 2012 rief der aus Nürnberg stammende Posaunist Matthias Schuller das Projekt Multitude ins Leben, um seine Ideen mit der Unterstützung von fünf Studienkollegen der renommierten Musikhochschule Köln, zu realisieren. Seither ist das Ensemble auf Deutschlands Bühnen unterwegs und erfreut sich eines stetig wachsenden Publikums.

Matthias Schuller -tb
Daniel Filbert - ts/ss
Jonathan Hofmeister - p
Jonas Vogelsang - git
Stefan Rey - b
Jan F. Brill - dr

matthiasschuller.com/multitude/

Julian Schunter – ARTett

Polyphone Köstlichkeiten im Stile des Cool Jazz

Das Quartett um Julian Schunter und Paul Stoltze spielt Stücke im Gestus des Cool Jazz und begibt sich dabei auf die Spuren von Lennie Tristano und Lee Konitz, von Gerry Mulligan und Chet Baker. Das Zusammenspiel von Alt- und Tenorsaxophon steht im Mittelpunkt und wird komplettiert durch eine gefragte Nürnberger Rhythm-Section.

Julian Schunter - as
Paul Stoltze - ts
Alex Bayer - b
Jan F Brill – dr

Lenhardt 4

Joachim Lenhardt - lenhardt 4!

Ein Maverick-Quartett - im Jazz zu hause, aber zu frech, um daheim zu bleiben! Und clever genug, es sich auch anderswo schön zu machen!

Joachim Lenhardt hat mit Julian Bossert, Dominik Luderschmid und Jan F. Brill drei Jungstars der hiesigen Szene um sich geschart, um mit lenhardt 4 seine Vision eines zeitgemässen High-End-Jazz zu verwirklichen!

Die Edition Metropolmusik präsentiert dieses ausgereifte Debüt mit grossem Stolz - zumal Joachim Lenhardt seit Beginn eine treibende Kraft der Metropolmusik ist!!

Joachim Lenhardts Kompositionen suchen durchaus den Wohlklang: aparte Melodien, geschmackvoller Kontrapunkt und gediegene Grooves. Doch wer sich in Erwartung weichgespülter Schmusesounds schon mal wohlig in den Sitzsack kuschelt, dem wird die Energie und Messerschärfe von Lenhardt 4 sofort die Perücke auf links föhnen! Denn lenhardt 4 will es wissen: die Jungs haben ihre zarten Seelen der „Spieluhr des Teufels“ verschrieben und riskieren mit ihrer Synthese aus klaren formalen Statements und abgedrehten Improvisations-Höhenflügen jederzeit den „Tod durch Blattlesen“!

Joachim Lenhardt - ts
Julian Bossert - as
Dominik Luderschmid - b
Jan F. Brill - dr

Metropolmusik

Das MetropolMusik Kollektiv sieht seine Berufung und Erfüllung darin, »metropolmusik«, die Musik der in der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach beheimateten schöpferischen Musiker aufzuführen und zu verbreiten.

Kreativität und Qualität sind dabei ausschlaggebend, stilistische Kriterien spielen keine Rolle: Zeitgenössische Musik, aktuelle Klassik und Jazz sind für Konzerte des MetropolMusik e.V. ebenso interessant wie ambitionierte Popmusik, Rock, Folk oder Experimentelles. Insofern läßt sich »metropolmusik« in die hierzulande noch weitgehend jungfräuliche Kategorie der „musique actuelle“ einordnen, die in der jederzeit verfügbaren Gleichzeitigkeit nahezu aller Musiken der Welt neue ästhetische Positionen findet.

Dieses Verwirklichen origineller Ideen in Überwindung der Beckmesserei hat ja gerade in Franken eine jahrhundertelange Tradition. Ausdrückliches Ziel ist es daher, besonders den kreativen Musikschaffenden ein gemeinsames Forum zu bieten, und so möglichst große Aufmerksamkeit auf dieses charakteristische regionale Potential zu lenken.

www.metropol-musik.de

Freiraum

Das Duo um den Bassisten Alex Bayer und den Schlagzeuger Jan F Brill lädt sich jeden Monat einen neuen Gastmusiker ein und spielen dessen/ihre Musik im Café „Stillewasser“ in Nürnbergs Stadtteil Zerzabelshof.

Zerzabelshofer Hauptstraße 18
90480 Nürnberg

Alex Bayer – bass
Jan F Brill - drums

BrozziJazz

Monatlich stattfindende Konzertreihe im „Balazzo Brozzi“, Hochstraße 2 in Nürnberg

Infos unter: www.brozzijazz.de

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